Hausbauagentur

Ein Haus lässt sich auf viele Art und Weisen erbauen. Massiv und Stein auf Stein oder als Fertigteilhaus. Egal, für was man sich als Bauherr entscheidet, um einen Kran kommt man nicht herum. Eine Baustelle ohne Kran ist heute nicht mehr vorstellbar. Schwere Fertigteilsegmente heben und platzieren oder die Montage von Balkonanlagen und Dachstühlen sind ohne eine entsprechende Baumaschine undenkbar.

AutokranSchwere Hebearbeiten auf einer Baustelle werden heute nicht mehr von Menschenhand, sondern von Maschinen wie Fahrzeug- und Autokränen übernommen. Solche Kräne sind die flexibelsten und mobilsten Kräne, die man finden kann. Der ausfahrbare Auslegerkran ist auf einem Fahrwerk mit Rädern oder Ketten befestigt und kann so direkt auf dem Landweg zur Baustelle gefahren werden. Besonders in eng bebauten Gebieten oder auf kleinen Baustellen, wie beim Bau eines Einfamilienhauses zum Beispiel, ist ein solcher Mobilkran daher die beste Wahl. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Fahrzeugkran erst zur Baustelle gebracht wird, wenn er wirklich benötigt wird. So werden unnötige Wartezeiten und verschenkter Platz vermieden. Das spart Geld und Zeit.

Neben dem Heben von Schwerlast bis zu mehreren Tonnen Gewicht sind dank Teleskoparmen auch Höhen von bis zu 60 Metern kein Problem. Auch das Be- und Entladen von Lkw mit Baustoffen oder Bauschutt ist für einen solchen hydraulischen Ladekran keine Herausforderung. Meist sind diese schon auf dem Nutzfahrzeug montiert, können teilweise aber auch separat genutzt werden.

 

Erst sichern, dann schwere Lasten heben

Ein Autokran kann auf der Baustelle ohne große Vorarbeiten in Betrieb genommen werden. Zu beachten gilt es lediglich, dass die Bodenbeschaffung eine Krannutzung erlaubt. Der Boden sollte fest und tragfähig sein. Der Kran selbst muss auch gesichert werden, indem die Stützen ausgefahren und waagerecht ausgerichtet werden. Außerdem werden lastverteilende Unterlagen verwendet. Ab einer Windstärke von 15 m/s ist der Betrieb von Kranen jedoch nicht mehr erlaubt. Neben günstigen Wetterbedingungen  ist es auch wichtig, sich vorher, falls nötig, um die Sperrung von Straßen oder Fußwegen zu kümmern. Eine behördliche Anordnung ist hierfür Pflicht, andernfalls kann das neben dem Abbau des Kranes empfindliche Strafen nach sich ziehen, z.B. Punkte in Flensburg oder ein Bußgeld.

 

Neu oder gebraucht kaufen? Oder doch mieten?

Wer als Bauunternehmer regelmäßig einen Fahrzeugkran benötigt, kann sich ein neues Modell kaufen. Preise ab 1.000.000 Euro sollten hier nicht abschrecken. Deutlich günstiger wird es, wenn man auf gebrauchte Autokrane zurückgreift. Gut gepflegte Modelle erhält man schon ab 300.000 Euro. Letztendlich sollte man aber immer gut überlegen, ob sich ein Kauf lohnt. Für den Bauherrn, der sein Haus in Eigenregie baut, wird es vermutlich günstiger sein, wenn er sich einen Autokran mietet. Benötigt man als Privatperson kleinere Baumaschinen über einen längeren Zeitraum, so könnte sich die Investition von 9.000 Euro in einen gebrauchten Mini-Bagger durchaus lohnen, da dieser anschließend wieder verkauft werden kann. Hier ist es ratsam, um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, darauf zu achten, dass alle Gewerke auf der Baustelle entsprechend koordiniert werden.

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